Menschen stehen vor der ehemaligen MAuer in der Wollankstr. und schlagen Steine raus.

Was ist Freiheit?

61 Jahre ist es jetzt her, dass am 13. August 1961 quer durch Deutschland eine Mauer gebaut wurde. Das Sinnbild schlechthin für Un-Freiheit. Am 9. November 1989 fiel diese Mauer, 28 Jahre später. Grund genug einmal innezuhalten und darüber nachzudenken: Was ist Freiheit?

Keep Reading

Bunter Wegweiser zeigt in alle Richtungen

„Was möchtest du wieder verlernen?“

Neulich kam bei mir ein Newsletter mit genau diesem Betreff an: „Was möchtest Du wieder verlernen, Stephan?“ Verlernen – ist das nicht die verkehrte Richtung? Müsste es nicht eher heißen: Was willst du lernen, welche Qualifikation fehlt dir, wo kannst du deine Skills noch verbessern. Stattdessen lautet die Frage: Müssen wir Dinge verlernen. Der Satz provoziert, regt zum Nachdenken an. Denn es gibt gute Gründe, ihm zuzustimmen und ihn gleichzeitig abzulehnen.

Keep Reading
Zwei Festplatten im Gras

Was vom Leben bleibt …

Zugegeben, die Frage: „Was vom Leben bleibt“ ist eine, die man sich – vielleicht – erst im Alter stellt. In jungen Jahren ist das kein Thema. Warum ich sie doch anspreche, hat mit einer Geschichte zu tun, die mich in den vergangenen Tagen immer wieder mal beschäftigt hat.

Keep Reading
Sonnenaufgang auf einem Waldweg

Ostern kommt auch 2021 – in echt und real

Was für eine Woche. Die Corona-Zahlen steigen und die einzige Antwort der Regierenden lautet: Lockdown. Fünf Tage „Oster-Ruhetage“. Die Kirchen mögen bitte virtuell, im stillen Kämmerlein, das Osterfest feiern. Aber bitte nicht real vor Ort. Was für eine Ironie! Fast trotzig möchte man sagen: Ostern kommt auch 2021. Inzwischen sind die Ruhetage abgesagt und die Aufregung über den Vorschlag ist zurückgegangen. Aber Fragen bleiben.

Keep Reading

Straßenkünstler mit einer Live-Performance in Queenstown

Auf dem Weg in eine empathielose Gesellschaft?

„Empathie muss man sich leisten können.“ „Ich wünsche mir mehr Anerkennung. Empathie brauche ich nicht.“ „Ich kann damit nichts anfangen.“ „Empa.. was? Kenne ich nicht.“

Zerfällt unsere Gesellschaft in einzelne Grüppchen, die sich in großer Empörung gegenüberstehen, statt in Empathie einander zu helfen?

Was geht euch durch den Kopf, beim Lesen dieser Sätze? Ist Empathie wirklich etwas für alte, weiße Frauen und Männer und hat in einer modernen Gesellschaft nichts verloren? Eine Spurensuche.

Keep Reading
Oldtimer mit lebensfrohen Menschen biegt in die Straße ein.

Leben mit Hoffnung – trotz Pandemie und Katastrophen

Es war der Bruchteil einer Sekunde: Der Oldtimer bog um die Ecke, die Insassen – stilecht gekleidet – sprühten vor Lebensfreude. Ein Druck auf den Auslöser der Kamera und das Bild war im Kasten. Das Foto gehört zu meinen Lieblingsbilder aus Napier, einer Stadt auf der Nordinsel Neuseelands. Denn es verkörpert so viel von dem, was diese Stadt ausmacht.

Keep Reading
Apfelbaum mit reifen, roten Äpfeln

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Ein zufälliges Gespräch zweier Mütter: „Deine Tochter hat aber sehr viel Ähnlichkeit mit dir, als Du klein warst. Nur die Nase, die kommt nach dem Vater.“ „Und bei Deiner Tochter sieht man sehr deutlich Deine Mutter. Die Augenpartie, die Nase und überhaupt das Gesicht. Ganz die Oma.“ Kennen Sie das? Solche Vergleiche sind beliebt. Freunde, Bekannte, eigentlich jeder versucht in den Gesichtern der Kinder zu „lesen“ und Beziehungen zu Eltern, Großeltern auszumachen. Und die „Entdeckungsreise“ geht weiter.

Keep Reading
tl;dr - too long, didn't read

tl;dr – Schlaglichter von der re:publica 2019

Es war wieder re:publica-Time in Berlin. Diesmal lag mein Focus auf Community-Management. Welche Tipps und Hilfen gibt es bei kritischen Kommentaren. Wie viel sollte man mit-diskutieren oder doch besser „laufen lassen“? Ein anderes Thema war: Rechte Gruppen und Netzwerke. Was machen sie anders, gelegentlich auch erfolgreicher – oder was fehlt den „Normalos“? Und dann gab es da noch die üblichen Sessions, Meetings, Kontakte, ohne die eine re:publica keine ist. Aber der Reihe nach. Keep Reading

Ausstellungsfläche auf der re:publica mit etlichen Infoständen rund um die digitale Welt

POP – der “digitale” Kirchentag

Power of People – so das Motto der diesjährigen, 12. re:publica. Entstanden aus einem Blogger-Treffen möchte sie eine digitale Gesellschaftskonferenz sein. Das heißt, aus digitaler Sicht Themen, Strömungen und Entwicklungen in der Gesellschaft diskutieren. Manches an dem Treffen erinnert an Kirchentage: Speaker, Foren, viele Diskussionen und ein Aufreger-Thema. Keep Reading